15. November 2010
Wenn Sie bei ihrer Arbeit neue Aufgaben übernehmen sollen, zu deren Erfüllung ein LKW Führerschein nötig ist, der Arbeitgeber, die Fahrschulkosten aber nicht übernehmen will, so haben Sie gute Chancen, diese Kosten beim Finanzamt als Werbungskosten anerkannt zu bekommen. Die berufliche mehr
11. November 2010
Die Bescheide der Finanzämter sind nach einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums an die einzelnen ausführenden Ämter jetzt hinsichtlich des Solidaritätszuschlages grundsätzlich vorläufig zu bescheiden. Das bedeutet, dass einzelne Steuerpflichtige, so denn den Solidaritätszuschlag für mehr
10. November 2010
Bislang wird der Elternentlastungsbetrag von den Finanzbehörden nur für Alleinerziehende gewährt. Ehepaare gehen noch immer leer aus. Dagegen klagt ein Ehepaar mittlerweile bis vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Beim Bundesverfassungsgericht waren sie gescheitert. Es bleibt offen, wie dort entschieden wird. Bis dahin können sich Ehepaare zu diesem Thema in das Verfahren „einklinken“ und per Einspruch mit dem Hinweis auf das anhängige Verfahren ihren Steuerbescheid offen halten. mehr
1. Oktober 2010
Die schiere Masse der aktuell produzierten Fernsehshows bietet einer Vielzahl von Personen die Möglichkeit, nicht nur als Zuschauer dabei zu sein sondern als Teilnehmer teils sehr hohe Preisgelder zu gewinnen.
Doch unterliegen die gewonnenen Preisgelder der Einkommenssteuer oder sind sie als Glücksspielgewinn steuerfrei ? mehr
22. September 2010
Nach § 233a Abgabenordnung ergibt sich die Pflicht den Unterschiedsbetrag zwischen den geleisteten Vorauszahlungen und der festgesetzten Steuerlast zu verzinsen. Diese Zinspflicht beginnt mit einer Karenzzeit von 15 Monaten nach Ablauf des Kalenderjahres in dem die Zinspflicht entstanden ist. Je nach Sachlage kann es entweder zu Erstattungszinsen oder Nachzahlungszinsen kommen, die der Steuerpflichtige bekommt oder an das Finanzamt zu zahlen hat. Jetzt hat sich der BFH erneut mit der Steuerpflicht dieser Zinsen befasst. Bis 1999 konnten zu zahlende Nachzahlungszinsen als Sonderausgaben angesetzt werden. Im Rahmen des Steuerentlastungsgesetzes ist diese Regelung gekippt worden und man durfte diese Zinsen steuerlich nicht mehr geltend machen, während Erstattungszinsen nach wie vor zu versteuern waren. Nach der neuen Entscheidung des BFH sind künftig Erstattungszinsen nicht mehr als Einkünfte aus Kapitalvermögen zu deklarieren. mehr
13. September 2010
Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hat jetzt entschieden, dass ein Mediziner wegen schwerwiegendem, beharrlichem steuerlichen Fehlverhaltens, der Ausübung des Arztberufes unwürdig ist. Ein Arzt hatte jahrelang große Teile seines Einkommens nicht dem Finanzamt gemeldet und sich damit der Steuerhinterziehung schuldig gemacht. Patienten könnten einem solchen Arzt nicht vertrauen, urteilte das Gericht und entzog ihm die Arztlizenz. mehr
6. September 2010
Entgelte an Vermögensverwalter, die Kapitalanleger auch neben den laufenden Verwaltungsgebühren an den Verwalter zu zahlen haben, um mehrere Gewinnstrategien zu verwirklichen, gehören zu den Anschaffungskosten der erworbenen Kapitalanlagen und sind deshalb nicht als Werbungskosten bei den Einkünften aus Kapitalvermögen sofort abziehbar. Solche Gelder betreffen allein den Aufwand der Anschaffung für die einzelne Kapitalanlage. Sie mindern erst beim Verkauf der Wertpapiere den Gewinn und damit die Steuerlast. mehr
11. August 2010
Eltern, die Kinderbetreuungskosten beim Finanzamt geltend gemacht und nur teilweise anerkannt bekommen haben, können hoffen, bald einen Nachschlag bei der Erstattung zu bekommen. Der Bundesfinanzhof prüft in einem Verfahren eines Ehepaares aus Sachsen, die Rechtmäßigkeit der üblichen Praxis des mehr
19. April 2010
In Zukunft können behinderte die Kosten für Umbauten im Einfamilienhaus als außergewöhnliche Belastungen absetzen, wenn sie dadurch im Haus wohnen bleiben können. Das entschied der Bundesfinanzhof kürzlich. Der Mann war, nachdem er einen Schlaganfall erlitten hatte, schwer gehbehindert und musste sein Bad behindertengerecht umbauen lassen. Zusätzlich musste aus einem Arbeitszimmer ein ebenerdiges Schlafzimmer gemacht werden. Die Umbaukosten beliefen sich auf über 70.000 Euro. Das Finanzamt wollte diese Kosten nicht anerkennen und entschied, dass nur die Pauschale für Behinderte von 4.624 Euro absetzbar sei. Das Hessische Finanzgericht schloss sich dem Finanzamt an, denn das Haus hätte schließlich an Wohnwert gewonnen. Der BFH sah darin jedoch keinen Grund, die Kosten nicht als „Krankheitskosten“ anzuerkennen. Der zumutbare Eigenanteil muss jedoch in Abzug gebracht werden. Dieser beläuft sich je nach Familien- und Einkommenssituation zwischen 2 und 7% des Gesamtbetrages der Einkünfte. Der Rest ist voll anzuerkennen. mehr
15. April 2010
Spender sollen ihre Hilfsbereitschaft unbürokratisch von der Steuer absetzen können. Das hatte Angela Merkel kurz nach dem Erdbeben versprochen. Das Bundesfinanzministerium will jetzt mit den Ländern regeln, dass Spender ihre Beträge, egal in welcher Höhe, von der Steuer absetzen können. Hierzu mehr
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