Wie werthaltig ist die neue Einlagensicherung ?

Nov 09
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Durch die weltweite Finanzkrise ist so mancher Einlagesicherungsfond für den Kunden einer pleitegegangenen Bank schon zum letzten Rettungsanker geworden. Wie sicher sind nun diese Einalgensicherungsfonds selbst und welchen Betrag sollte man einer Bank maximal zur Verfügung stellen? In den meisten Fällen ist eine Begrenzung von 20.000 Euro pro Kunde in dem Sicherungsfonds vorgesehen. Sie sollten also peinlichst genau darauf achten, dass Sie, wenn Sie meinen, Ihre Bank „wackelt", nicht mehr als diese Summe dort angelegt haben. Jeder Euro mehr ist dann im Falle des Falles verloren. Diese Empfehlung geben auch weiterhin die Verbraucherzentralen. Durch zuletzt recht hektische Aktionen der Notenbanken der einzelnen Länder wurden Garantien bis zu 100.000 Euro pro Kunde oder sogar unbegrenzte Garantien ausgesprochen, um kurzfristig starke Geldabflüsse zu verhindern und einen sogenannten „Banken Run" zu verhindern. Kunden müssen hier immer beachten, dass diese Garantien, wie zuletzt in den Niederlanden ausgesprochen, ebenso zeitlich befristet sind, wie die unbegrenzte Garantie in Österreich. Entscheidend ist, ob hinter dem Einlagensicherungsfond auch ausreichende Mittel stehen. Am Beispiel Island haben so manche schmerzlich erfahren müssen, dass selbst Staatsgarantien nur von zweifelhaftem Wert seien können.

Veröffentlicht Dienstag, den 24. November 2009 um 09:06 von Redaktion

Zugeordnet in Bank- und Kapitalmarktrecht
Tags bankengarantie, bankenpleite, einlagensicherungsfonds, staatspleite



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